BRITISH GT CHAMPIONSHIP


Seit mehr als 25 Jahren ist die British GT Championship ein fester Bestandteil des britischen Motorsport-Gefüges.

Die BRDC National Sports GT Challenge, die 1993 vom British Racing Drivers Club organisiert wurde, war zunächst dynamisch aufgestellt und umfasste Sportwaagen und Tourenwagen.

Der Begriff "British GT" wurde erstmals 1995 verwendet, als sich ein neues Zeitalter von GT1- und GT2-Fahrzeugen zu materialisieren begann. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre konkurrierten einige der unglaublichsten und ikonischen Autos, wie der McLaren F1 GTR, Porsche 911 GT1, Lister Storm GTL und Jaguar XJ220C. Diese wurden von internationalen Top-Line-Rennfahrern und Amateur-Talenten gefahren.
Aber eine Revolution des GT-Rennsports würde bald stattfinden, und Großbritannien würde an der Spitze stehen. Da die GT1 immer mehr in Vergessenheit geriet und die GT2 sich als zu kostspielig erwieß, strebte die Meisterschaft nach einer neuen Richtung. Neue, ausgewogene GT3-Vorschriften hatten sich in Europa etabliert und fanden ihren Platz in der Organisation.

In der Tat hat sich British GT seitdem als die weltweit führende heimische GT-Serie etabliert. Die Integration und anschließende Expansion der GT4 zeigt derzeit zwei Klassen gleichzeitig auf der gleichen Strecke, ein wichtiger Aspekt des GT-Wettbewerbs, der es einem Fahrer ermöglicht, sich auf internationale Langstreckenrennen vorzubereiten, während die Option, GTC-Einträge zu platzieren, weiterhin möglich ist.

Traditionelle britische Sportwagenhersteller waren schon immer in der Serie vertreten: Lotus, TVR, Marcos, Darrian, Lister und neuerdings Chevron, Ginetta, Aston Martin, McLaren und Bentley. Diese unterstreichen den einzigartigen britischen Geist der Meisterschaft.



AUSZEICHNUNGEN

Blancpain Fahrer des Wochenendes
Beeindruckendste GT3-Amateurleistung am Wochenende gewinnt eine Blancpain-Wanduhr

Sunoco Schnellste Rennrunde des Wochenendes Award
Verliehen an GT3- und GT4-Fahrer, die die schnellste Rennrunde ihrer Klasse absolvieren. Der Fahrer mit den meisten schnellsten Runden am Ende der Saison wird zusätzlich ausgezeichnet. Professional Motorsport World Expo Team of the Weekend Award
Der Award wird für herausragende Leistungen verliehen. Dies kann unter anderem die Überwindung eines besonders schwierigen technischen Problems, die Durchführung einer innovativen Rennstrategie oder das Erreichen eines unerwarteten Ergebnisses im Angesicht von Widrigkeiten beinhalten.

KLASSISCHES RENNWOCHENENDE

Die British GT Rennwochenenden finden üblicherweise Samstag und Sonntag statt. Ausgenommen sind Oulton Park (Samstag und Ostermontag) und Spa-Francorchamps (Freitag und Samstag).
Tag 1

60mins Freies Training 1
60mins Freies Training 2
10mins GT3 Am Qualifying
10mins GT3 Pro Qualifying
10mins GT4 Am Qualifying
10mins GT4 Pro Qualifying
Tag 2

10mins Warm-up
60/120/180mins Rennen 1
60mins Rennen 2 (Oulton Park / Snetterton)

PIT-STOP- UND DRIVE-TIME-VORSCHRIFTEN

Bei Rennen von einer Stunde Dauer müssen die jeweils drei Erstplatzierten in jeder Klasse jeweils eine zusätzliche Erfolgsstrafe von 10, 7, 5 Sekunden während des Pflichtboxenstopps erhalten. Während der zwei Stunden oder länger dauernden Rennen müssen die jeweils drei Erstplatzierten in jeder Klasse eine zusätzliche 20-, 15- und 10-Sekunden-Erfolgsstrafe während des Boxenstopps absolvieren.

Die Teilnehmer müssen bei allen British GT-Rennen mindestens einen Boxenstopp einlegen. Während des Silverstone 500, dem einzigen drei Stunden dauernden Rennen der Saison, müssen die Teilnehmer drei Pflichtboxenstopps absolvieren.

Alle Fahrzeuge unterliegen einer Mindest-Boxenstopp-Zeit. Diese beginnt, wenn das Auto die Pit-In-Linie überquert und endet, wenn das Auto den Zeitsensor beim Pit-Out auslöst. Jeder, der sich unter der vorgegebenen Zeit befindet, muss eine Stop / Go-Strafe in gleicher Höhe wie im Zeitablauf verbüßen (zB 10 Sekunden zu schnell in der Box entspricht einer Stop / Go-Strafe von 10 Sekunden).

Während eines einstündigen Rennens beträgt die Mindestzeit, die ein Fahrer hinter dem Steuer verbringen muss, 25 Minuten. Diese Mindestzeit steigt bei zweistündigen Rennen auf 60 Minuten.

Die Nichteinhaltung dieser Zeitskalen führt zu einer Stop / Go-Strafe oder zusätzlicher Zeit nach dem Rennen.